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Wiki: Wissenswertes zu Holzbau, Dach und Solartechnik – Bohn Holzbau & Dachdeckerei

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Dieses Wiki erklärt Fachbegriffe, typische Bauabläufe, Planungs- und Förderaspekte sowie praktische Empfehlungen rund um Dach, Holzbau, Photovoltaik und nachhaltige Gebäudehülle. Ziel ist, Bauherren, Architekten und Eigentümern im Großraum Frankfurt / Rhein‑Main verständliche Orientierung zu geben und Entscheidungshilfen vor Ort zu erleichtern.

Glossar: Wichtige Fachbegriffe

Steildach vs. Flachdach

Steildächer haben geneigte Dachflächen mit klassischer Eindeckung (Ziegel, Schiefer, Metall), während Flachdächer geringe Neigungen und komplexere Abdichtungen erfordern. Beide Typen haben spezifische Anforderungen an Dämmung, Ableitung von Niederschlagswasser und Nutzung (z. B. Begrünung oder PV‑Aufbau).

Aufdachdämmung, Zwischensparrendämmung, Untersparrendämmung

Die Lage der Dämmung beeinflusst Wärmebrücken, Lüftung und Aufbauhöhe. Aufdachdämmung ist oft die energetisch vorteilhafte Lösung bei Sanierungen, weil sie Wärmebrücken an den Sparren reduziert.

Brettsperrholz (BSP) & Holzrahmenbau

BSP ist ein massiver Holzwerkstoff für tragende Decken und Wände; Holzrahmenbau arbeitet mit vorgefertigten Leichtbauwänden. Beide Systeme ermöglichen schnelle Montage und gute Dämmwerte.

Integriertes Solardach (Building‑Integrated PV)

PV‑Module werden als Teil der Dachhaut geplant und ersetzen teils konventionelle Eindeckungen. Vorteil: ästhetische Einbindung und geringere Auflagen für zusätzliche Aufbauten.

Planung & Genehmigung

Vorprüfung: Machbarkeit & Bestandsanalyse

Frühzeitige Prüfung der Statik, des Untergrunds, der Dachneigung und denkmalpflegerischer Vorgaben reduziert spätere Überraschungen. Bestandsaufnahmen und Fotos sind Basis für verbindliche Angebote.

Baugenehmigung und Anzeigepflichten

Nicht jede Maßnahme ist genehmigungspflichtig; Aufstockungen, größere Gauben oder Nutzungsänderungen brauchen häufig Bauanträge. Wir arbeiten mit Planern und Behörden zusammen, klären Anzeige‑ und Genehmigungswege.

Wärmeschutz & Nachweisführung

Für Sanierung und Neubau sind Nachweise zur Energieeffizienz (z. B. EnEV/Nebenforderungen, lokale Anforderungen) zu führen. Die Detailplanung muss bauphysikalische Aspekte wie Tauwasserfreiheit sicherstellen.

Materialwahl & ökologische Aspekte

Holzarten, Herkunft und Ökobilanzen

Regionale Hölzer (Fichte, Tanne, Lärche, Buche) bieten kurze Transportwege und gute Verfügbarkeit. Bei Auswahl berücksichtigen wir Dauerhaftigkeitsklassen, optische Eigenschaften und ggf. PEFC/FSC‑Zertifizierungen.

Oberflächenschutz & konstruktiver Feuchteschutz

Materialschutz sollte primär konstruktiv durch geeignete Anschlüsse und Abtropfkanten erfolgen. Ergänzende Oberflächenbehandlungen erhöhen Witterungsbeständigkeit und Lebensdauer.

Recyclingfähigkeit und Rückbaubarkeit

Holzbaukonstruktionen lassen sich vielfach recyclingfreundlich planen. Trennbare Anschlüsse und minimierter Einsatz heterogener Materialien erleichtern spätere Umnutzung oder Rückbau.

Konstruktive Details & Anschlusslösungen

Dachanschlüsse und Anschlussfugen

Dichtigkeit an Dachfenstern, Gauben und Durchdringungen ist entscheidend. Saubere Blechanschlüsse, geeignete Dichtfolien und luftdichte Innendetails verhindern Feuchteschäden.

Fenstereinbau und Belichtungslösungen

Bei Dachfenstern wird zwischen Aufsetz‑, Flächenbündigen und integrierten Lösungen unterschieden. Wichtig sind korrekt bemessene Aufkantungen, Einbauschrägen und Anschlussabdichtungen.

Schallschutz und Brandschutz im Holzbau

Schallschutzmaßnahmen (z. B. Entkoppelungen, Masseschichten) und brandschutztechnische Bemessungen (Holzquerschnitte, Brandbekleidungen) sind Teil der statisch‑konstruktiven Planung.

Bauablauf, Vorfertigung & Qualitätssicherung

Vorfertigung: Zeitgewinn und Präzision

Vorproduzierte Elemente (Wand‑, Dachmodule) reduzieren Montagezeiten vor Ort und steigern die Passgenauigkeit. Das verringert Witterungsrisiken und Bauzeitkosten.

Terminplanung und Baukoordination

Klare Meilensteine, Materiallogistik und Abstimmung mit Nebenleistungen (Elektrik, Innenausbau) sichern Termineinhaltung. Wir kommunizieren Termine und Verantwortlichkeiten transparent.

Dokumentation und Abnahme

Protokolle, Prüfberichte und Fotodokumentation während der Bauphase bilden die Grundlage für Gewährleistung und spätere Wartungsarbeiten.

Wartung, Inspektion & Lebensdauermanagement

Regelmäßige Inspektionsintervalle

Dachflächen und Entwässerungssysteme sollten mindestens einmal jährlich kontrolliert werden; nach Stürmen oder Starkregen sind zusätzliche Prüfungen sinnvoll. Photovoltaikmodule benötigen Reinigungs‑ und Sichtprüfungen.

Kurzfristige Pflegeaufgaben

Freiräumen von Laub, Prüfen von Fallrohren, Überprüfen der Dach- und Blechanschlüsse reduziert Folgeschäden. Holzkonstruktionen profitieren von punktueller Instandsetzung bei schadhaften Stellen.

Langfristige Erneuerungszyklen

Je nach Material: Dacheindeckungen 30–60 Jahre (je nach Werkstoff), Dachabdichtungen und Anschlussbleche variieren; Photovoltaik hat üblicherweise 25 Jahre Leistungsgarantie. Gezielte Wartung verlängert die Nutzungsdauer deutlich.

Finanzierung, Fördermittel & Wirtschaftlichkeit

Förderprogramme und steuerliche Aspekte

Für energetische Sanierungen, PV‑Anlagen und in Einzelfällen für Aufstockungen gibt es Förderprogramme und steuerliche Erleichterungen. Die Bedingungen ändern sich; wir beraten zu Antragswegen und grundsätzlichen Förderarten.

Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für PV & Dämmung

Amortisationszeiten hängen von Strompreisen, Einspeisebedingungen und Investitionskosten ab. Integrierte Lösungen (Solardach + Dachaufbau) sind oft wirtschaftlich durch reduzierte Zusatzkosten.

Lebenszykluskosten statt Initialkosten

Eine nachhaltige Betrachtung berücksichtigt Wartung, Energieeinsparungen und Wiederverkaufswert. Höhere Anfangsinvestitionen in dauerhafte Details zahlen sich oft langfristig aus.

Praxis‑Checklisten für Bauherren

Vor dem Angebot

  • Bestandsunterlagen, Fotos und Lageplan bereitstellen
  • Zielsetzung: energetisch, gestalterisch, Nutzungsänderung klären
  • Frühzeitige Klärung denkmalpflegerischer Vorgaben

Während der Ausführung

  • Regelmäßige Baustellentermine und Protokolle vereinbaren
  • Abstimmung von Terminen für Innengewerke und Haustechnik
  • Liefertermine für vorgefertigte Bauteile prüfen

Nach der Fertigstellung

  • Abnahmeprotokoll mit Mängelterminen erstellen
  • Wartungsplan und Garantieunterlagen erhalten
  • Erste Inspektion innerhalb eines Jahres planen

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Häufige Fragen (Kurzantworten)

Wie lange dauert eine Dachsanierung?

Je nach Umfang: Eine reine Umdeckung kann wenige Tage bis Wochen dauern; Komplettsanierungen mit Dachstuhl, Dämmung und Fenstern mehrere Wochen bis Monate. Vorfertigung beschleunigt Abläufe.

Lohnt sich eine Photovoltaik‑Integration bei Sanierungen?

Oft ja: Bei geeigneter Dachfläche und Ausrichtung verbessert PV die Energiebilanz und kann wirtschaftlich attraktiv sein — insbesondere bei Kombination mit energetischer Dämmung.

Warum ist Holz eine gute Wahl für Aufstockungen?

Holz ist leicht, hat gutes Wärmedämmverhalten und ermöglicht kurze Bauzeiten. Es reduziert die Belastung auf bestehende Tragwerke und ist ökologisch vorteilhaft, wenn richtig geplant.

Abschluss & weiterführende Unterstützung

Nächste Schritte mit Bohn Holzbau & Dachdeckerei

Nutzen Sie dieses Wiki als erste Orientierung. Für projektspezifische Fragen führen wir eine Vor‑Ort‑Analyse durch, prüfen Machbarkeit, erstellen Detailpläne und ein transparentes Angebot. Als regionaler Betrieb aus Oberursel sind wir in ganz Frankfurt / Rhein‑Main für Sie erreichbar und begleiten Ihr Projekt von der Idee bis zur Ausführung und Wartung.